Luther Serie 3 Episode 1 Rezension

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Zwei Jahre nachdem es das letzte Mal unsere Bildschirme geschmückt hat, haben die BBCsLutherist zurück. Mit dieser langen Zeit außerhalb des Fernsehens werden die Erwartungen der Fans an diese Eröffnungsfolge hoch gewesen sein. Der Großteil dessen, was hier gezeigt wird, funktioniert gut und bietet viel versprechend für die gesamte dritte Serie.

Die Show explodiert buchstäblich wieder in den Zeitplänen, wobei DCI Luther und Ripley anonyme Kriminelle von einem brennenden Tatort zerren. Die dritte Staffel legt ihre Karten früh auf den Tisch – sie ist glücklich, den Zuschauer mit der gleichen Selbstvertrauen und Prahlerei wie zuvor ins Geschehen zu stürzen. Es kontrastiert mit dem ruhigen Anfang der letzten Serie. Seltsamerweise spiegelt es jedoch auch die russische Roulette-Szene im Opener der zweiten Serie wider. Nachdem er den feurigen Tatort verlassen hat, kehrt Luther allein nach Hause zurück, noch immer sichtlich verfolgt vom Mord an seiner Ex-Frau Zoe. Die verwendete Bildsprache ist kaum subtil, aber sie funktioniert und zeigt, dass Luther auch nach den Ereignissen der zweiten Serie noch nicht weitergekommen ist. Er wird immer noch von den gleichen Geistern heimgesucht und macht ihn gut für die kommende Episode.



Luthers Heimreise spiegelt sich auch in der von Emily Hammond, dem ersten Mordopfer der neuen Serie. Sie geht alleine nach Hause und zieht sich langsam aus, bevor sie ins Bett klettert. Schließlich, nachdem alles friedlich scheint, taucht ihr Mörder unter dem Bett auf. Die Szene ist ein großartiges Beispiel für die selbstbewusste Regie von Sam Miller. Ereignisse dürfen langsam und bewusst ablaufen. Die Entscheidung, die Bühnenmusik in dieser Szene zu entfernen, ist entscheidend, denn als ihr Mörder – ein namenloser Fetischmörder – auftaucht, sorgt das große Krachen der Saiten für einen wahren Sprung in den Sitz. Der gleiche herzzerreißende Effekt wird später in der Episode erneut erzeugt, wenn derselbe Mörder unter einer Plastikplane auf dem Dachboden eines anderen seiner Opfer hervorbricht. Beide Szenen greifen das Horrorelement der Serie in vollem Umfang auf und verwenden die klassische Psychologie des 'Monsters unter dem Bett'. Neben psychologischem Nervenkitzel gibt es auch viele viszerale Schrecken, wobei der Kampf auf dem Dachboden und Ken Barnabys Küche hervorstechen.


Neben den Ermittlungen zu den Fetischmorden untersuchen Luther und Ripley den Mord an dem Internet-Troll Jared Cass. Diese Handlung erwies sich als viel interessanter und bietet viele der besten Szenen der Episode. Luther hängt den Kredithai Shaun Beamish an der Kante eines Hochhausturms und bietet sicherlich visuell beeindruckenden Nervenkitzel (Hrsg. Hier ). Für mich ist der Höhepunkt dieses Handlungsstrangs jedoch der Besuch von Luther und Ripley bei Ken Barnaby und seiner Frau. Da Cass sie nach dem Tod ihrer kleinen Tochter terrorisiert hat, hat Barnaby eindeutig ein Motiv. Während sich Barnabys eindringlicher Bericht über Cass' Belästigung entfaltet, entfaltet sich damit ein neuer Subtext. Lucian Msamati ist in dieser Szene brillant, er balanciert Not und Trauer mit Schuldgefühlen und einem Gefühl altmodischer englischer Zurückhaltung. Es ist eine kraftvolle Leistung.

Bei all dem auf seinem Teller könnte man meinen, Luther habe keine Zeit für ein gesellschaftliches Leben. Doch als Mary Day buchstäblich in seine Welt stürzt, gibt es sofort ein kokettes Geplänkel zwischen den beiden. Ihr humorvoller, unbeholfener Schlagabtausch hilft, eine ansonsten schwere Episode zu erleichtern. Sienna Guillory bietet eine perfekte Wahl als Mary, die den verrückten Teil mit großer Wärme abzieht. Sie hat eine Zooey Deschanel-ähnliche Schrulligkeit, die sich als sehr verlockend erweist. Das Skript bietet tatsächlich ein paar Lacher auf dem Weg, aber diese Nebenhandlung hilft sicherlich, die Last zu erleichtern.

Nicht alles in der Folge funktioniert. Ripleys Beziehung zu Luther zerbricht schnell, nachdem DSI Erin Gray und ihre neue Kohorte, der pensionierte Kupferstecher George Stark, angestiftet wurden. Das Duo untersucht Luthers Praktiken, mit einem Rachefeldzug, um ihn zu Fall zu bringen.


In einer Szene erwürgt Stark Ripley halb zu Tode, um klarzustellen, dass jemand in einer Autoritäts- oder Vertrauensposition dieses Vertrauen nicht missbrauchen sollte. Wenn ich Ripley wäre, würde mich danach nichts mehr dazu bringen, Stark zu vertrauen. Im Höhepunkt der ersten Serie stellt sich Ripley auf die Seite Luthers, als alle Beweise darauf hindeuten, dass sein Mentor seine Ex-Frau ermordet hat. Da er seine Karriere und Freiheit zuvor so bereitwillig riskiert hat, wird die schnelle Implosion ihrer Beziehung erschütternd. Ich sage nicht, dass Ripley Luther niemals herausfordern sollte, aber er hat ihm bei weitaus schlimmeren Ereignissen als den Ereignissen mit Ken Barnaby vertraut. Es wirkt nur etwas überstürzt und schwache Charakterentwicklung.

Abgesehen von diesem Hauptkritikpunkt gibt es hier viel zu mögen. Die Leistungen sind auf der ganzen Linie stark, wobei Idris Elba, Warren Brown, Sienna Guillory und David O’Hara besonders beeindruckend sind. Die Regie ist gut und die Action ist wirklich gut. Die Episode ist zwar alles andere als perfekt, aber sie sollte treu seinLutherFans und bietet viel Versprechen für die kommenden Folgen. Schließlich dürfen wir uns auf die Rückkehr von Alice Morgan freuen…

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