5 Gründe, warum Anime definitiv kein Cartoon sind

Seitdem japanische Animationsmedien (bekannt als Anime) Kontinente durchquerten und weltweit populär wurden, war es ein heißes Thema über die Unterschiede zwischen Anime und Cartoons. Wie unterscheidet sich ein Anime von einem normalen Cartoon? Hier sind die Top 5 Hauptunterschiede:


5. Verschiedene Terminologien

Animein Japan bezieht sich auf alle animierten Produktionen, englische Wörterbücher definieren das Wort 'Anime' als einen japanischen Stil der Filmanimation. Das Wort Anime könnte vom französischen Begriff „dessin animé“ abgeleitet sein, während andere behaupten, dass es in den späten 1970er Jahren als Abkürzung verwendet wurde.

Auf der anderen Seite wurde Cartoon ursprünglich als Modell oder Studie für ein Gemälde verwendet. Das Wort kam vom 'Karton' und bedeutete starkes oder schweres Papier. Im Laufe der Jahrhunderte hat sich der Begriff Cartoon von seiner ursprünglichen Bedeutung distanziert. Jetzt wird es verwendet, um ein Humorbild mit einer Beschriftung oder einem Dialog zu definieren.




4. Verschiedene Geschichten

Der erste Cartoon soll 1499 produziert worden sein. Er zeigte den Papst, den heiligen römischen Kaiser und die Könige von Frankreich und England beim Kartenspiel. Seitdem ist bekannt, dass viele Humoristen und Satiriker Comic-Streifen für das allgemeine Publikum produzieren. Noch heute findet man im Internet Archive alter Comicstreifen.

Anime hat eine sehr junge Geschichte im Vergleich zu einem Cartoon. 1937 stellten die Vereinigten Staaten von Amerika ihren ersten Anime 'Schneewittchen und die sieben Zwerge' vor. Obwohl der erste Anime, der in Japan veröffentlicht wurde, 1945 'Momotaros Divine Sea Warriors' war, blickte seitdem niemand mehr zurück und mit jedem Jahr ist Anime für viele TV- und Filmproduzenten in den USA und Japan zu einem sehr profitablen Unterfangen geworden .


3. Unterschiedliches Thema

Cartoons sollen normalerweise zum Lachen anregen und es gibt immer ein Happy End. Anime folgt nicht immer diesem allgemeinen Konzept. Es muss nicht unbedingt ein Happy End geben. Ihre Geschichten können von Piratenangriffen über humorvolle Abenteuer bis hin zu Geschichten über Samurai reichen. Die meisten Anime-Filme und Shows unterscheiden sich von ihren amerikanischen Kollegen, indem sie eine Handlung erstellen, die während der gesamten Serie an Ort und Stelle bleibt, die Moral des Zuschauers beibehält und ein gewisses Maß an Komplexität aufweist. Kurz gesagt, Anime richtet sich an Personen mit längeren Aufmerksamkeitsspannen, die gerne sehen, wie sich eine Handlung über eine große Anzahl von Episoden hinweg auflöst.

2. Verschiedene Animationstechniken

Sowohl Anime als auch Cartoons verwenden traditionelle Animationsproduktion, Storyboarding-Prozesse, Sprachausgabe, Charakterdesign und Zellproduktion. Anime wird oft als eine Form begrenzter Animation angesehen, d. H. Gemeinsame Teile werden zwischen Frames wiederverwendet, anstatt jeden Frame zu zeichnen. Dies täuscht das Auge vor, es gäbe mehr Bewegung als es gibt, und senkt die Produktionskosten, da weniger Rahmen gezeichnet werden müssen.

Anime-Szenen legen Wert darauf, dreidimensionale Ansichten zu erzielen. Hintergründe zeigen die Atmosphäre der Szenen. Zum Beispiel betont Anime oft den Wechsel der Jahreszeiten, wie in zahlreichen Anime zu sehen ist.

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1. Unterschiedliche visuelle Eigenschaften

Es ist bekannt, dass Anime-Illustrationen in Bezug auf physische Merkmale übertrieben sind. Normalerweise kann man Anime von einem Cartoon unterscheiden, indem man die physischen Eigenschaften der Charaktere beobachtet. Zu den Anime-Charakteren gehören 'große Augen, große Haare und längliche Gliedmaßen' und 'dramatisch geformte Sprechblasen, Geschwindigkeitslinien und onomatopöische, ausrufende Typografie'. Cartoons nähern sich jedoch der Realität ein wenig mehr an und tragen Spuren des täglichen Lebens in sich. Auffallende Ähnlichkeiten mit Menschen können in verschiedenen Cartoons entdeckt werden. Aber Comicfiguren sind immer noch Karikaturen, daher weichen sie oft von der Realität ab!

Gesichtsausdrücke für Anime-Charaktere unterscheiden sich in ihrer Form viel zu stark von denen in den Cartoons. Zum Beispiel produzieren verlegene oder gestresste Charaktere einen massiven Schweißtropfen (der zu einem der bekanntesten Motive des konventionellen Anime geworden ist).
Charaktere, die schockiert oder überrascht sind, führen einen „Gesichtsfehler“ durch, bei dem sie einen extrem übertriebenen Ausdruck zeigen. Verärgerte Charaktere können einen 'Venen' - oder 'Stressmark' -Effekt aufweisen, bei dem Linien, die prall gefüllte Venen darstellen, auf ihrer Stirn erscheinen. Verärgerte Frauen rufen manchmal einen Hammer aus dem Nichts herbei und schlagen damit eine andere Figur, hauptsächlich zur Erleichterung des Comics. Männliche Charaktere entwickeln eine blutige Nase um ihre weiblichen Liebesinteressen, typischerweise um Erregung anzuzeigen. Charaktere, die jemanden kindisch verspotten möchten, können ein „Akanbe“ -Gesicht ziehen, indem sie ein Augenlid mit einem Finger nach unten ziehen, um die rote Unterseite freizulegen.

Nennen Sie Anime nie wieder 'Cartoon'.